..."Die Künstlerin bringt einen sehr schönen, abwechslungsreichen Ton, der durch Phrasierung und bewusste Akzentuierung eigenständiges Leben gewann. Dadurch setzte er sich klar vom Orchesterklang ab."..."Elisabeth Seitenberger brachte bewusste Echowirkungen; der Wechsel zwischen Staccato und Legato zeigte, wie sehr die junge Künstlerin das Werk für sich erarbeitet hat. Virtuose Anklänge am Ende des ersten Satzes bildeten einen schönen Kontrast zum herrlichen Adagio"..."Bisweilen meinte man Sabine Meyer zu hören, besonders im zarten Pianissimo. Die Solistin ließ im Rondo - Allegro ihre ganze Technik erleben, gepaart mit hoher Musikalität und einer frappierenden Ausdruckskraft.
--Reimer Pohl - Eckernförder Zeitung vom April 2005--
